
Nachdem er an zwei Tagen Tokyo abgeklappert hatte, machten wir uns am Freitag morgen auf nach Kyoto, in die japanische Kulturhauptstadt.
Dort angekommen gabs zur Stärkung erstmal ne ordentliche Portion Ramen! Hmmmm...
Dann hieß es aber auch schon "keine Zeit verlieren" und auf gings mit dem Bus zum ersten der unzähligen Tempel in Kyoto, dem Ginkaku-ji (Silberner Tempel).
Anschließend schlenderten wir den "Philosophenweg" entlang, an dem sich noch der ein oder andere kleine Tempel oder Schrein (wie auf dem folgendem Bild) finden ließ. Da Per's Eltern auch noch in Japan waren, war das Loskill'sche Familientreffen jetzt allerdings fast komplett.
Hier ein weiterer kleiner Schrein:
Folgendes ist ein Teil eines wesentlich größeren Schreins, des Heian Jingu.
Einen Daibatsu (großen Buddha) haben sie in Kyoto natürlich auch zu bieten!
Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum etwas weiter entfernten Kinkaku-ji, dem goldenen Tempel!
Dort trafen wir auch viele Schulklassen, die als Aufgabe hatten, ausländische Touristen auf englisch zu fragen, wo sie her kommen, wie es ihnen in Japan gefällt, usw.
Am frühen Sonntag schlenderten wir über einen Flohmarkt nahe dieser Pagode.
Dort wurden eifrig (gebrauchte) Kimonos gekauft, wie z.B. dieser hier:

Das Familientreffen endete dann auch, Thomas flog zurück nach Kuala Lumpur und Per's Eltern nach Deutschland.
Für uns beide ging es stattdessen ins ca. eine Stunde (mit dem Zug) südlich von Kyoto gelegene Nara, das in der sogenannten Nara-Zeit (710-784) Hauptstadt Japans war. Nara ist wesentlich übersichtlicher als Kyoto und man kann die dortigen Tempel, Schreine und Gärten bestens zu Fuß erkunden und dabei einen schönen Spaziergang durchs Grüne machen. Genau wie Kyoto beherbergt es zahlreiche UNESCO Weltkulturerbe-Stätten.
Die Hauptattraktion schlechthin ist der Todai-ji. Es ist das größte, rein aus Holz gebaute Gebäude der Welt...
... und beherbergt die größte buddhistische Bronzestatue.
Auch sehr schön ist der Kasuga-Taisha, der "Laternenschrein". Dort gibt es viele Laternen, genau! Und ist natürlich auch UNESCO Weltkulturerbe.
Auch davor stehen unzählige (mit Moos bewachsene) Steinlaternen.
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