Dienstag, 27. Juli 2010

03.07. - 04.07.2010 - Toluca

Der letzte Standort von Per's Trainingsprogramm: Toluca gilt als die Stadt mit dem schlechtesten Wetter in ganz Mexiko. Toluca liegt auf über 2500m, schon allein deswegen kann man keine tropischen Temperaturen erwarten. Auch ist im Juli Regenzeit, was auf kein Traumwetter schließen lässt. Aber Regenzeit bedeutet im Normalfall, dass es morgens noch schön ist und nachmittags, abends und / oder nachts regnen kann. Aufgrund des Hurricanes in Nordmexiko hatten wir aber am Anfang eigentlich durchgehend schlechtes Wetter.



An unserem ersten WE stand aber ohnehin erstmal Fußball auf dem Programm. Samstag morgen um 9 fand das Viertelfinale Deutschland-Argentinien statt. Auch hier gab es natürlich wieder viel zu jubeln! So dass es uns darüber hinwegtröstete, dass es den ganzen Tag eigentlich nur regnete. Nachdem es uns in Toluca zu nass war, fuhren wir erstmal wieder zum Hotel zurück. Abends machten wir uns dann noch zum Stadtteil Metepec auf. Es regnete nicht mehr und dort war es sehr schön.


Am Sonntag war das Wetter dann etwas besser (zumindest kein Regen). Also machte die Besichtigung von Toluca etwas mehr Spaß. Im botanischen Garten sind die bunten Fenster die Hauptattraktion.


Katja mal wieder beim Shoppen...



Die Kathedrale von Toluca:


Auch in Mexiko gibt's wieder viele Snacks zu probieren. Damit fingen wir dann auch gleich an!


Abends gingen wir dann in dieses mexikanische Lokal.

27.06. - 30.06.2010 - Die letzten Tage in Japan

Da wir schon Samstag Abend vom Fuji-san zurück waren, hatten wir einen völlig unverplanten Sonntag. Das ging natürlich gar nicht, so dass wir uns kurzerhand entschlossen ins Tokyo Disney Land zu gehen. Oder genauer gesagt ins Tokyo Disney Sea, das eher für Erwachsene gedacht ist.

Achterbahn à la Indiana Jones:



Free Fall in einem Turm. Das Foto wurde in dem Moment gemacht, als man aus einem Fenster schauen konnte, und eine herrliche Aussicht über den Freizeitpark hatte. Bevor es dann bergab ging... Die Vorfreude ist manchen ins Gesicht geschrieben :-) Wir wussten allerdings nicht, dass wir fotographiert werden. Und wer genau hinschaut kann den Adler auf Pers Brust sehen, am Abend stand nämlich das Spiel gegen England an. Durch Klicken aufs Foto kann man es allerdings vergrößern. Auch ein genauerer Blick auf die anderen Leute (z.B. zweiter von rechts in der ersten Reihe) lohnt sich!!!


Das allabendliche Feuerwerk fiel leider aus. Aber immerhin der künstliche Vulkan brodelte...


Abends um 23 Uhr war dann wie gesagt das WM-Spiel Deutschland-England, das wir mit ein paar Freunden in einer Sportsbar schauten (Bier für schlappe 7 Euro). Hinten rechts (2 Plätze neben Per) sitzt allerdings Bruno, Elisas Mann. Elisa erkennt ihr inzwischen vielleicht ja schon selbst.


4:1!!! Die Freude ist riesengroß!


Nur mal so zwischendrin: Eine japanische Tankstelle!


Zwei Tage vor unserer Abreise waren wir nochmal mit ein paar von Per's Kollegen Abendessen. Essensmenü mit Getränken für 4.000 Yen (ca. 36 Euro), pro Person natürlich.


Roher Fisch. Auch für Per, der eigentlich nicht so gerne Fisch isst, war es erträglich ;-)


An unserem letzten Abend in Japan luden uns Bruno und Elisa zum Abendessen in ihre Wohnung ein.

Anschließend schauten wir uns noch die japanische Niederlage gegen Paraguay an.


Am Mittwoch Morgen ging es dann mit Sack und Pack zum Busbahnhof um den Bus zum Flughafen zu erwischen. Das Kapitel Japan war beendet.

26.06.2010 - Kawaguchiko

Am 26.06.2010 war es soweit! Nachdem wir ihn mehrmals beim Vorbeifahren im Shinkansen verpasst hatten (natürlich wegen des Wetters) und auch in Hakone nicht zu Gesicht bekommen haben, sahen wir endlich den berüchtigten Fuji-san.
Zunächst (um 5 Uhr morgens) noch leicht von einer Wolke verhangen...


Nachdem wir uns noch mal hingelegt hatten, konnten wir dann auch mal die "Spitze" (es ist ein Vulkan) bewundern.


Eigentlich wären wir an dem Tag (bzw. in der darauffolgenden Nacht) gerne hochgewandert. Leider mussten wir jedoch erfahren, dass die Routen noch nicht geöffnet sind (zu viel Schnee). :-(
Als alternative gingen wir in eine Eishöhle in der Nähe. Dort war die Decke teils sehr niedrig (selbst für Japaner).


Dafür gabs dann ein paar Eisskulpturen zu bewundern.


Weil es mit der Besteigung nichts wurde, fuhren wir abends wieder zurück nach Yokohama. Vor der Abfahrt gabs noch eine wärmende Suppe, yamm!

19.06.2010 - Alcatraz ER

An unserem vorletzten Wochenende in Japan, blieben wir zur Abwechslung mal wieder zuhause. Am Freitag schauten wir im Tokyoer Stadtteil Roppongi die deutsche Niederlage gegen Serbien und zogen danach noch mit einigen Leuten um die Häuser (Irish Pub, Karaoke, Tanz-Bar). Bevor wir dann einen der ersten Züge zurück nach Yokohama nahmen, drehten wir noch leicht alkoholisiert und übermüdet eine Runde über den Tsukiji-Fischmarkt. Das ist der größte Fischmarkt der Welt. Nachdem wir dann noch japanisch gefrühstückt hatten, waren wir sowas um 9.00 Uhr im Bett!
Am Samstag war Elisas Geburtstag. Elisa ist eine Brasilianerin, die Katja im Fitnessstudio kennengelernt hat. Mit ihr und ihrem Mann Bruno haben wir ab und zu mal was unternommen. Anlässlich ihres Geburtstags hatte sich Bruno überlegt, mit einigen Leuten ins Alcatraz ER zu gehen. Dort gab es für 2 Stunden all-you-can-eat und all-you-can-drink und das mit als (sonderbare) Krankenschwestern verkleideten Bedienungen und teils speziellen Getränken.

Hier das Geburtstagskind mit Katja und dem typisch japanischen "Peace".


Wir warten gespannt, bis es losgeht.


Nachdem es am Anfang mit dem Biernachschub etwas schleppend war, konnten wir uns später nicht mehr über trockene Kehlen beschweren. Man beachte auch das Getränk in der Hand auf der linken Seite.


Hier eine Bedienung:


Und noch zwei, die schon etwas mehr nach Krankenschwester aussehen. Naja, etwas...


Das Geburtstagkind!

Insgesamt ein sehr lustiger Abend. Leider haben wir von der Nacht davor noch etwas dringehangen und haben an diesem Abend auf Karaoke und Tanz-Bar verzichtet!

12.06. - 13.06.2010 - Hakone

Hakone ist ein beliebtes Ausflugziel aus der Metropolregion Tokyo. Dort kann man wandern, Schiff- und Seilbahnfahren und (bei entsprechender Sicht) den Fuji-san, mit 3776m Japans höchster Berg, bewundern.

Nach einer Wanderung an unserem Ankunftstag gönnten wir uns abends ein Bad im Ryokan-eigenen Onsen (heißes Bad). Es gab drinnen auch noch ein größeres Becken ;-)


Am Sonntag machten wir uns dann früh auf zum See, von dem aus man eine ausgezeichnete Sicht auf den Fuji-san haben soll. Naja, wie gesagt, wenn man sie denn hat. Natürlich war er an diesem Tag nicht zu sehen, zu bewölkt. Da die Wahrscheinlichkeit morgens am größten ist, ihn zu sehen, schrieben wir das Thema dann auch gleich ab.
Stattdessen schauten wir uns so ein bisschen in der Gegend um. Natürlich besichtigten wir wieder einen Schrein!


Dort schrieben wir einen Wunsch auf eine dafür vorgesehene Tafel und hängten sie an die entsprechende Wand. Er ist zum Glück auch wirklich in Erfüllung gegangen. Lisa bestand am nächsten Tag ihre Prüfung und ist jetzt gelernte Köchin!


Und ne Bratwurst haben wir uns auch gegönnt :-) Dazu muss man sagen, dass es im Ausland was besonderes ist und wir schon lang keine Bratwurst mehr gegessen hatten!


Dann gings mit der Seilbahn auf nen Berg, aus dem Schwefeldämpfe dringen.



Riecht etwas unangenehm. Dafür haben wir uns aber noch ganz gut gehalten ;-)


In dem Schwefelwasser werden Eier gekocht. Eine lokale Spezialität, die wir natürlich probieren mussten!


Dann gings auf einem Piratenschiff zurück über den See und ab nach Yokohama.

Sonntag, 11. Juli 2010

04.06. - 06.06.2010 - Kyoto und Nara

Am Mittwoch nach unserer Reise kam Pers Bruder Thomas für ein paar Tage aus Malaysia zu Besuch. Abends sind wir mit Nadine und einigen Freunden und Kollegen typisch japanisch Karaoke singen gegangen. War sehr lustig :-)


Nachdem er an zwei Tagen Tokyo abgeklappert hatte, machten wir uns am Freitag morgen auf nach Kyoto, in die japanische Kulturhauptstadt.
Dort angekommen gabs zur Stärkung erstmal ne ordentliche Portion Ramen! Hmmmm...


Dann hieß es aber auch schon "keine Zeit verlieren" und auf gings mit dem Bus zum ersten der unzähligen Tempel in Kyoto, dem Ginkaku-ji (Silberner Tempel).


Anschließend schlenderten wir den "Philosophenweg" entlang, an dem sich noch der ein oder andere kleine Tempel oder Schrein (wie auf dem folgendem Bild) finden ließ. Da Per's Eltern auch noch in Japan waren, war das Loskill'sche Familientreffen jetzt allerdings fast komplett.


Hier ein weiterer kleiner Schrein:


Folgendes ist ein Teil eines wesentlich größeren Schreins, des Heian Jingu.


Einen Daibatsu (großen Buddha) haben sie in Kyoto natürlich auch zu bieten!


Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum etwas weiter entfernten Kinkaku-ji, dem goldenen Tempel!



Dort trafen wir auch viele Schulklassen, die als Aufgabe hatten, ausländische Touristen auf englisch zu fragen, wo sie her kommen, wie es ihnen in Japan gefällt, usw.


Am frühen Sonntag schlenderten wir über einen Flohmarkt nahe dieser Pagode.


Dort wurden eifrig (gebrauchte) Kimonos gekauft, wie z.B. dieser hier:


Das Familientreffen endete dann auch, Thomas flog zurück nach Kuala Lumpur und Per's Eltern nach Deutschland.
Für uns beide ging es stattdessen ins ca. eine Stunde (mit dem Zug) südlich von Kyoto gelegene Nara, das in der sogenannten Nara-Zeit (710-784) Hauptstadt Japans war. Nara ist wesentlich übersichtlicher als Kyoto und man kann die dortigen Tempel, Schreine und Gärten bestens zu Fuß erkunden und dabei einen schönen Spaziergang durchs Grüne machen. Genau wie Kyoto beherbergt es zahlreiche UNESCO Weltkulturerbe-Stätten.
Die Hauptattraktion schlechthin ist der Todai-ji. Es ist das größte, rein aus Holz gebaute Gebäude der Welt...


... und beherbergt die größte buddhistische Bronzestatue.


Auch sehr schön ist der Kasuga-Taisha, der "Laternenschrein". Dort gibt es viele Laternen, genau! Und ist natürlich auch UNESCO Weltkulturerbe.


Auch davor stehen unzählige (mit Moos bewachsene) Steinlaternen.