Dienstag, 5. Januar 2010

11.-13.12.2009 - Chicago

Am zweiten Dezember-Wochenende gings zum inzwischen dritten Mal nach Chicago. Vorrangiges Ziel war der Besuch des Christkindlmarkets. Dort gab es sogar richtigen Glühwein!!! Okay, man durfte mit der vollen Tasse nicht aus einem bestimmten Bereich raus, aber das ließ sich durchaus verkraften.


Der Weihnachtsmarkt ist dem Nürnberger Christkindlesmarkt nachempfunden und hat in der Tat einiges von einem deutschen Weihnachtsmarkt. Es gab viele nette Stände, und auch das Essen konnte sich sehen lassen, u.a. Bratwurst und "Potato Pancakes".



Nur auf ihren "schönen" amerikanischen Weihnachtsbaum wollten die Amis dann doch nicht verzichten...


06.12.2009 - Ann Arbor

Am Tag nach Pers Geburtstag haben wir es endlich geschafft, unsere Shopping-Tour in Ann Arbor zu machen. Wie man auf dem Bild sieht, sind wir auch fündig geworden und haben insbesondere das Wichtigste gefunden: Michigan-Pullis!



Anschließend sind wir noch zu Krazy Jims Blimpy Burger gegangen, dessen Burger die besten weit und breit sein sollen. Also der Laden ist auf jeden Fall etwas ganz besonderes, uns haben andere Burger aber besser geschmeckt, zum Bespiel die in Ferndale, hmm...

05.12.2009 - Pers Geburtstag

Am 04.12. haben wir in Pers Geburtstag reingefeiert. Am Start waren mehr oder minder die üblichen Verdächtigen, die um Punkt 12 ihr Ständchen gegeben haben.


Von den Jungs hat Per 2 kleine ferngesteuerte Hubschrauber bekommen, die zum Hit der restlichen Feier wurden... :-)

26.-29.11.2009 - Thanksgiving

Übers lange Thanksgiving-Wochenende haben wir die ca. 10-stündige Fahrt nach Kellogg, MN auf uns genommen. Per hat ja die 11. Klasse in den USA verbracht und die Kuisles (seine damalige Gastfamilie) wohnen nun in Kellogg. Am Freitag nachmittag war Lindas Teil der Familie bei den Kuisles zum Thanksgiving-Essen, und am Samstag waren wir beim Thanksgiving-Essen mit Toms Familie. Wir mussten also definitiv nicht hungern und haben 2 typisch amerikanische Thanksgiving-Essen mitbekommen. Sehr lecker!


Am Freitag haben wir uns ausserdem früh am Morgen auf den Weg nach Fairmont gemacht, wo Per damals gewohnt hat und zur Schule gegangen ist. Da das Haus, in dem die Kuisles damals gewohnt haben, immer noch ihnen gehört, konnten wir uns darin sogar umschauen, und Per in alten Erinnerungen schwelgen...


Mittwoch, 9. Dezember 2009

14.11.-22.11.2009 - Las Vegas, National Parks

Am 14.11. gings für eine Woche in den Südwesten der USA. Nach einem fast fünfstündigem Flug kamen wir mittags in Las Vegas an. Nachmittags haben wir uns dann zunächst im Hellen auf dem "Strip" umgeschaut. Hier z.B. das Colosseum am Caesars Hotel and Casino (alle Hotels haben hier natürlich ihr eigenes Casino):



Abends, wenn die ganzen bunten Lichter noch besser zur Geltung kommen, ist Las Vegas natürlich noch beeindruckender. Hier ist Katja vorm Excalibur Hotel and Casino.


Am Sonntag haben wir uns dann Richtung Osten aufgemacht. Nach einer guten Stunde überquerten wir den Hoover Dam, der den Colorado River zum Lake Mead aufstaut, der wiederum die Hauptwasserquelle für viele Städte in Nevada und Südkalifornien ist, u.a. natürlich Las Vegas.


Ein Stück Route 66 sind wir auch gefahren und waren standesgemäß im Cruisers Cafe 66 mittagessen, natürlich Burger :-)



Und Abends waren wir dann am Ziel, am Grand Canyon!!!



Nachdem wir am Montag Morgen mit etwas Glück noch Schlafplätze in der Phantom Ranch, die ganz unten im Tal liegt, bekommen haben, konnte unsere erträumte Wanderung starten! Für den Abstieg wählten wir den South Kaibab Trail, der ziemlich steil in nur 10km Weg die 1.400 Höhenmeter überwindet und dabei beeindruckende Ausblicke gewährt.



Nach ca. 4 Stunden waren wir am Colorado angelangt. Dann ging es nur noch ein kleines Stück ins gegenüberliegende Tal hinein bis wir die Phantom Ranch erreichten (die liegt etwa in dem kleinen Wäldchen auf der rechten Seite des Bildes).


Nach getaner Arbeit konnten wir nun das schöne Wetter und die etwas wärmeren Temperaturen am Fluss genießen. Im Tal ist es im Schnitt 10°C wärmer als oben an der Kante.



Nach einem gemütlichen Abend auf der Phantom Ranch, an dem wir ein paar sehr nette Leute kennengelernt haben, gings am nächsten Morgen auch schon wieder zurück nach oben. Am Anfang allerdings zu Katjas Leidwesen nicht nur nach oben, sondern auch immer wieder ein Stückchen bergab, wobei sie ihren Muskelkater immer besonders gespürt hat. Ungefähr so sind wir die nächsten 2 Tage Treppen gelaufen:


Für den Rückweg haben wir den mit ca. 15km etwas längeren Bright Angels Trail genommen. Der Weg ist landschaftlich auch sehr schön, und vor allem ziemlich abwechslungsreich. Dafür hat man nicht permanent so eine schöne Aussicht, wie auf dem South Kaibab Trail.


Am Anfang geht der Trail erstmal ein Stück am Colorado River entlang, bis er sich den Weg in eine kleine Schlucht bahnt. Nach kurzem kommt dann ein erstes steiles Stück. Wenn man den überwunden hat, ist man auch schon bald in "Indian Garden", einer kleinen "Oase" wo es u.a. auch einen Zeltplatz gibt. Danach kommt der härteste Teil, 3-4 Meilen (5-6km) steiler serpentinenmäßiger Anstieg, bis man es zurück zum South Rim geschafft hat. Hier gucken wir noch frohen Mutes vor dem letzten Anstieg:


Nachdem wir am Mittwoch wegen des Muskelkaters hauptsächlich mit dem Shuttle Bus zu verschiedenen Aussichtspunkten gefahren sind, gings am Donnerstag weiter zum Zion National Park, der in Utah liegt. Nach einem Nachmittagsspaziergang von 5km konnten wir bei Sonnenuntergang noch die schön angestrahlten Felsen bestaunen.


Am Freitag machten wir dann die Wanderung, die uns im Grand Canyon von vielen empfohlen wurde. Und diese Wanderung ist wirklich nichts für Leute mit Höhenangst. Die letzte halben Meile geht auf einem Kamm in die Höhe zu "Angels Landing". Der ist teilweise recht schmal und auf beiden Seiten geht es mehrere hundert Meter steil in die Tiefe. Teils gibt es auch eine Kette, an der man sich festhalten kann, teilweise muss man aber auch ohne auskommen.


Auch wenn es auf den Bildern vielleicht nicht ganz so rüberkommt, wir fanden es schon recht heftig!


Nachmittags sind wir dann noch zum Bryce Canyon National Park gefahren und dort einige Stunden zwischen den "Hoodoos" rumgewandert.


Am Samstag morgen vor unserer Rückfahrt nach Las Vegas haben wir dann noch die 8 Meilen lange Wanderung (650 Höhenmeter) zum Observation Point im Zion NP gemacht. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf das schöne Tal und "Angels Landing" (der Felsen in der Mitte des Bildes).

Dienstag, 8. Dezember 2009

31.10.2009 - 09.11.2009 - Besuch von Maren und Tomi

Anfang November waren Pers Bruder Tomi mit seiner Freundin Maren zu Besuch. Am Sonntag waren wir im Greenfield Village. Das ist ein Gelände, auf das die Originalhäuser mehrerer Berühmtheiten aufgestellt wurden. Zum Beispiel das Geburtsthaus von Henry Ford, die Werkstatt von Thomas Edison oder das Haus der Gebrüder Wright. Auf dem Gelände kann man sich frei bewegen und in jedes Haus, das einen interessiert reingehen und bekommt dort dann von einem netten Mitarbeiter etwas über die entsprechende Person erzählt. Man kann auch mit einer Dampflock, Kutsche oder einem alten Bus von einem Ort zum nächsten kommen. Außerdem ist eine Rundfahrt in einem T-Modell (dem ersten auf einem Fließband produzierten Auto) möglich.



Am Abend haben wir uns dann einen leckeren Turkey gebraten (allerdings mit deutscher Füllung). Da der Vogel selbst für 4 gute Esser etwas zu viel war, waren wir froh, dass Gesine und Philipp auch Zeit hatten und Hunger mitgebracht haben. Während des Bratens haben wir uns noch "Gran Torino" angeschaut. Da der Film in Detroit spielt war er für uns alle sehr interessant. Insbesondere da wir nach dem Abholen von Maren und Tomi am Flughafen aus Versehen durch einige Gegenden gefahren sind, in die wir eigentlich nicht wollten... Wie auch immer, ein sehr guter Film!


Tradionell für Geschwisterbesuch durfte ein Spiel bei den Red Wings natürlich nicht fehlen. Dieses mal haben wir zwar nicht so viele Tore gesehen wie bei Jens' Besuch, dafür wars extrem spannend und die Red Wings haben erst nach Penalty Shootout mit 2:1 gewonnen.



Vom 06.-08. November gings dann übers Wochenende nochmal nach Chicago. Da wir dieses Mal den Besuch mit der Profi-Kamera dabei hatten, gabs auch mal eine Skyline-bei-Nacht-Fotosession. (Danke nochmal für die Bilder!)



In Chicago hat es sich dieses Mal auch ergeben, auf ein Spiel der Chicago Bulls zu gehen.


Nach einem schlechten Start und einer grandiosen Aufholjagd haben sie am Ende noch mit 93:90 gegen die Charlotte Bobcats gewonnen.




Dieses Mal ließen wir es uns insbesondere kulinarisch sehr gut gehen. Am Samstag haben wir uns ein vorzügliches Steak gegönnt und am Sonntag vor der Heimfahrt gabs noch eine Panpizza, und zwar in der Pizzeria, in der sie erfunden wurde!

Samstag, 31. Oktober 2009

20.-24.10.2009 - San Francisco

Nach nur zwei Tagen Arbeiten gings am Dienstagabend schon wieder weiter, diesmal per Flugzeug an die Westküste nach San Francisco. Dort hatten wir angenehmes Wetter, tagsüber um die 20°C. Dafür, das September und Oktober dort die wärmsten Monate sind, jedoch nicht besonders viel. Mark Twain soll zu dem Thema auch gesagt haben: "The coldest winter I ever spent was a summer in San Francisco". Naja, ...



Cablecar fahren durfte bei unserem Aufenthalt natürlich auch nicht zu kurz kommen!



Auch Chinatown haben wir mehrfach aufgesucht. Dort haben wir einmal auch sehr lecker gegessen.



An Pier 39 lassen sich die Seelöwen die Sonne auf den Pelz scheinen und schubsen sich auch gerne mal gegenseitig ins Wasser.



Am Donnerstag machten wir dann einen Abstecher auf die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz. Hier wurden von 1934-1964 Amerikas schlimmste Verbrecher gefangengehalten. Darunter auch unser alter bekannter Al Capone. Auch wenn man es schaffte aus der Zelle und dem Gefängniskomplex auszubrechen musste man erst noch 2 km durchs auch im Sommer eisige Wasser bei üblen Strömungen hinter sich bringen. Nur 3 Gefangenen ist es gelungen, die Insel zu verlassen. Von ihnen wurde nie wieder etwas gehört. Ob sie nun ertrunken, von Haien gefressen, oder nach Südamerika abgehauen sind, man weiß es nicht.


Die Schließung erfolgte jedoch nicht, weil Alcatraz als Gefängnis nicht sicher genug war, sondern weil es für den Staat billiger gewesen wäre, die Gefangenen im Ritz unterzubringen. (Wir glauben das haben sie dann aber auch nicht gemacht...)
Ein Vorteil für die Gefängniswärter, die teilweise mit ihren Familien auf Alcatraz lebten, war jedoch, dass sie immer wußten, wo in ihrer Nachbarschaft die Verbrecher wohnten. Wer kann das schon von sich behaupten?


Von Alcatraz hat man auch eine gute Sicht auf die Golden Gate Bridge und an diesem Tag - wie sollte es anders sein? - war sie leicht von Nebel umhüllt.



Auch die Skyline von SF ist zum Greifen nah, was den Gefangenen natürlich auch zu schaffen machte.



Am Nachmittag schauten wir dann noch am berühmten Abschnitt der Lombard Street vorbei, an dem die Straße einen Block lang in Serpentinen geht, weil die Steigung sonst zu groß gewesen wäre.


Freitags machten wir uns mit dem Rad auf zur Golden Gate Bridge.



Nach der Überquerung strampelten wir noch einige Höhenmeter rauf und wurden mit einem schönen Blick auf die Golden Gate Bridge und San Francisco im Hintergrund belohnt.