Samstag, 31. Oktober 2009

20.-24.10.2009 - San Francisco

Nach nur zwei Tagen Arbeiten gings am Dienstagabend schon wieder weiter, diesmal per Flugzeug an die Westküste nach San Francisco. Dort hatten wir angenehmes Wetter, tagsüber um die 20°C. Dafür, das September und Oktober dort die wärmsten Monate sind, jedoch nicht besonders viel. Mark Twain soll zu dem Thema auch gesagt haben: "The coldest winter I ever spent was a summer in San Francisco". Naja, ...



Cablecar fahren durfte bei unserem Aufenthalt natürlich auch nicht zu kurz kommen!



Auch Chinatown haben wir mehrfach aufgesucht. Dort haben wir einmal auch sehr lecker gegessen.



An Pier 39 lassen sich die Seelöwen die Sonne auf den Pelz scheinen und schubsen sich auch gerne mal gegenseitig ins Wasser.



Am Donnerstag machten wir dann einen Abstecher auf die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz. Hier wurden von 1934-1964 Amerikas schlimmste Verbrecher gefangengehalten. Darunter auch unser alter bekannter Al Capone. Auch wenn man es schaffte aus der Zelle und dem Gefängniskomplex auszubrechen musste man erst noch 2 km durchs auch im Sommer eisige Wasser bei üblen Strömungen hinter sich bringen. Nur 3 Gefangenen ist es gelungen, die Insel zu verlassen. Von ihnen wurde nie wieder etwas gehört. Ob sie nun ertrunken, von Haien gefressen, oder nach Südamerika abgehauen sind, man weiß es nicht.


Die Schließung erfolgte jedoch nicht, weil Alcatraz als Gefängnis nicht sicher genug war, sondern weil es für den Staat billiger gewesen wäre, die Gefangenen im Ritz unterzubringen. (Wir glauben das haben sie dann aber auch nicht gemacht...)
Ein Vorteil für die Gefängniswärter, die teilweise mit ihren Familien auf Alcatraz lebten, war jedoch, dass sie immer wußten, wo in ihrer Nachbarschaft die Verbrecher wohnten. Wer kann das schon von sich behaupten?


Von Alcatraz hat man auch eine gute Sicht auf die Golden Gate Bridge und an diesem Tag - wie sollte es anders sein? - war sie leicht von Nebel umhüllt.



Auch die Skyline von SF ist zum Greifen nah, was den Gefangenen natürlich auch zu schaffen machte.



Am Nachmittag schauten wir dann noch am berühmten Abschnitt der Lombard Street vorbei, an dem die Straße einen Block lang in Serpentinen geht, weil die Steigung sonst zu groß gewesen wäre.


Freitags machten wir uns mit dem Rad auf zur Golden Gate Bridge.



Nach der Überquerung strampelten wir noch einige Höhenmeter rauf und wurden mit einem schönen Blick auf die Golden Gate Bridge und San Francisco im Hintergrund belohnt.

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