Mittwoch, 17. Februar 2010

12.-14.02.2010 - Goa

Endlich wieder Strand! Am 12.02. hatten wir dank eines Feiertags frei und so entschlossen wir uns kurzfristig, übers lange WE nach Goa zu fahren (pro Fahrt ca. 15h Busfahrt). Eigentlich wären wir gerne nach Varanasi geflogen, aber die Flüge waren so kurzfristig sehr teuer. Insbesondere Katja war gar nicht so traurig drum ;-)



"Ich will Kühe!" - TUI macht auch nicht vor Indien halt, und so gab es am Strand natürlich auch die ein oder andere Kuh. Aber da es die in Indien eh wie Sand am Meer gibt, hat TUI damit vielleicht doch nichts zu tun.


Zum Sonnenuntergang überm Arabischen Meer gabs nen leckeren Cocktail!


Am Samstag waren wir dann so wagemutig, uns einen Scooter auszuleihen. Zum einen brauchten wir mehr Geld (wer mit Frauen reist...) und mussten deswegen in die nächstgelegene Stadt zum Geldautomaten, zum anderen wollten wir uns gerne das alte portugiesische Fort Cabo da Rama anschauen. Hier die ersten Fahrversuche, ist trotz Linksverkehr aber alles gut gegangen, auf unseren Straßen war auch nicht so viel Verkehr.



Vom Fort aus hatten wir einen herrlichen Blick über die Küste bis zu unserem Strand in der Ferne.



Das hier war unsere Unterkunft, direkt am Strand gelegen. Beim Frühstücken bzw. Abendessen im Restaurant saßen wir also fast auf dem Strand.


Für den Sonnenuntergang ist "fast" natürlich nicht gut genug. Deswegen gings am zweiten Abend wieder - diesmal mit ner Flasche Rotwein - ein paar Meter weiter Richtung Meer.


Am Sonntag morgen gings früh raus, um auf nem Dolphin Trip ein paar Delphine anzuschauen. Könnt Ihr sie sehen?


Bevor wir in Margao den Bus zurück nach Bangalore bestiegen, durfte natürlich der Faschingsumzug nicht fehlen. Wer also meint, wir hätten unseren Strandurlaub damit bezahlt Fasching zu verpassen, hat sich getäuscht ;-)

06.02.-07.02.2010 - Mysore

Wer uns kennt, weiß, dass bei uns nix ist mit erstmal ein WE zuhause rumsitzen. Also gings schon an unserem ersten Wochenende in Indien fuhren wir von Samstag auf Sonntag ins nahe Mysore. Auf dem Weg machten wir noch einen kurzen Stop in Srirangapattana, um uns diesen Tempel anzuschauen.


In Mysore gabs dann nach erfolgreicher Hotelsuche erstmal ne Mini-Banane und nen frisch gepressten Anananssaft.


Nachdem wir uns ein bisschen in der Stadt umgeschaut hatten, sind wir dann zum Mysore Palace gegangen. Die Nachfahren der Maharajas bewohnen noch heute einen Teil des Palastes. Er gilt als einer der berühmtesten Palastbauten Indiens.


Am Abend wurde der Palast von tausenden Glühlampen beleuchtet, was wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen wollten. Uns hat das etwas an die Weihnachtszeit in Amerika erinnert, nur dass die Lampen nicht bunt waren und auch nicht geblinkt haben. Müsste man den Indern vielleicht mal vorschlagen ;-)


Am Sonntag haben wir uns auf den Chamundi Hill fahren lassen um den dortigen Chamundi Temple anzuschauen. Irgendwie schon interessant anzuschauen, was die Hindus dort treiben, auch wenn wir uns in den Tempeln immer etwas fehl am Platz fühlten.
Von dort machten wir einen kleinen Spaziergang zu einem Nandi (Bullen).


Auf der Rückfahrt nach Bangalore durften wir die berühmten Brindavan Gardens nicht auslassen. Sie sind in Indien sehr bekannt und waren bereits Kulisse mehrerer Bollywood Filme. Abends werden die Wasserfontänen sogar angestrahlt und dazu Filmmusik gespielt. So lange wollten wir dann aber doch nicht mehr bleiben.

31.01.2010 - Ankunft in Bangalore

Am 29.01. machten wir uns auf den langen Weg von Michigan nach Bangalore (inzwischen eigentlich Bengaluru) in Indien. Nach ca. 30-stündiger Reise sind wir am Sonntag Morgen sowas um 5 in unserem Apartment angekommen. Wir wohnen in einer 160qm Wohnung mit 3 Schlafzimmern (also wer uns besuchen will, herzlich willkommen!!!). Wir haben auch 3 Balkone, 2 Badezimmer und ein zusätzliches WC. Auf folgendem Bild könnt Ihr unsere Wohnanlage von Pers Büro aus sehen. Er arbeitet also ganz in der Nähe, kann in 5-10 Minuten hinlaufen (je nach Verkehr).
Nebenbei sieht man auf dem Bild auch die morgendliche Rush-Hour, die sich manchmal fast über den ganzen Tag ziehen kann.


So in etwa sieht die Straße aus, in der wir wohnen, also auch Pers Weg zur Arbeit. Neben dem Bürgersteig ist direkt die offene Kanalisation.


Einmal sind wir bisher nach Bangalore reingefahren, was von uns aus gut 10km sind und im Berufsverkehr gut und gerne ne Dreiviertelstunde mit der Rickshaw dauern kann. An den Verkehr hier muss man sich auch erstmal gewöhnen, in unseren Augen sieht das alles ziemlich kreuz und quer aus, aber die Inder kommen damit ganz gut zurecht. Katja kneift noch öfters die Augen zu, weil sie denkt, dass es gleich kracht. Bis jetzt ist aber alles gut gegangen, wenn auch manchmal sehr, sehr knapp. Gut jedenfalls, dass wir hier kein Auto fahren müssen!


Indisches Essen gibt's hier natürlich auch viel ;-) Katja hat sich erstaunlich schnell an die Schärfe gewöhnt. Wir haben schon viele leckere Sachen ausprobiert, aber auch schon ein paar Reinfälle gehabt. Die Gerichte auf den Bildern waren alle sehr lecker, yam!
Am Anfang war es auch etwas ungewohnt, vieles mit den Fingern zu essen. Auch bei Per's Arbeit wird in der Mittagspause mit den Fingern gegessen. Die größte Herausforderung dabei ist der Reis...

Montag, 15. Februar 2010

22.01.2010 - Abschiedsfeier

Ende Januar hieß es leider auch schon wieder Abschied nehmen von den USA und all den Freunden. An unserem letzten Wochenende haben wir deswegen nochmal alle eingeladen. Der Abend war total schön und wir haben uns sehr gefreut, dass fast alle kommen konnten!


Zum Glück waren unsere 3 Besucher zur Feier auch noch da und haben ein herrliches Buffet vorbereitet. Vielen Dank nochmal!


Hier ein nettes Ehepaar aus Taiwan: Yen-Chen (Emily) und Gary


Sofian, Philipp, Daniel, Gesine und JP.


Mit fortgeschrittenem Abend wurde das ganze zur auf-dem-Boden-sitz-Party. Andrea, Daniel, Marco, Sofian, Lisa, Katja und Julia

08.01.-23.01.2010 - Besuch von Andrea, Lisa und Julia

Mitte Januar waren Katjas Mutter Andrea, Katjas Schwester Lisa und eine Freundin, Julia, bei uns zu Besuch. Gleich am ersten Tag gings nach Detroit. Nach einer Runde im People Mover gings runter zum Detroit River, wo wir die Aussicht auf Windsor in Kanada genossen haben. (Gut, die Aussicht in die andere Richtung ist etwas spektakulärer...)


Am nächsten Tag sind wir nach Kanada gefahren, zum Point Pelee National Park am Erie See. Dort war es übelst kalt und dazu der eisige Wind. Ein Teil des riesigen (auch wenn es der kleinste der 5 großen ist) Sees war sogar zugefroren. Wie man auf folgendem Foto sieht, haben wir den Trip trotzdem sehr genossen ;-) und uns so weit es geht vermummt.



Der am weitesten in den Erie See reinragende Punkt von Point Pelee ist allerdings der südlichste Festlandpunkt Kanadas. Per hat sich bis ans äußerste Ende gewagt:


Landschaftlich war es wirklich sehr schön, mit dem Schnee und Eis. Leider hielten wir es nicht sehr lange draußen aus. Hier ein gefrorener Strauch vor dem ebenfalls gefrorenen Erie See.


Am Montag machte sich Katja mit dem Besuch auf gen Osten. Die erste Station war New Jersey, wo die 4 bei Bekannten von Julia übernachteten. Von dort aus, machten sie einen Tagestrip nach Philadelphia und Katja konnte sich davon überzeugen, dass die Cheesesteaks bei Pats genauso gut schmecken wie bei Geno's (dort hatten wir zwei ja schon auf unserem Trip vor Weihnachten gegessen).


Nächste Staton ihrer Reise war NYC. Die Fahrt mit der Fähre nach Staten Island durfte natürlich im Programm nicht fehlen!


Nach 2 Tagen gings wieder ein Stückchen ins Landesinnere nach Orwigsburg, PA. Dort wohnt Katjas Großtante mit ihrer Familie. Die waren alle total nett und die 4 haben sich sehr wohl gefühlt.


Auf dem Rückweg wurden dann auch noch die Niagara Fälle abgehakt. Wie zu der Jahreszeit zu erwarten, war auch hier viel Schnee und Eis, und diesig wars.


Zurück in Michigan gabs einen Tag Erholung, dann gings für 2 Tage weiter nach Chicago. Natürlich durfte die Pan Pizza in der weltbekannten Pizzeria Uno nicht fehlen.


Abends gings zur Bubba Gump Shrimp Co. um na-was-wohl zu essen?! Außerdem gabs Cocktails. Mit Alkohol natürlich nur für die Erwachsenen. ;-)


In dem Laden dreht sich natürlich alles um Forrest Gump. Sogar der Film läuft nebenher (leider ohne Ton). Wenn man den Kellner rufen will, muss man sein Schild auf "Stop Forrest Stop" drehen. Ansonsten ist es auf "Run Forrest Run".


Wer mehr Fotos vom Besuch der 3 sehen will, kann sich diesen Blog anschauen: www.julian-in-usa.blogspot.com

Sonntag, 7. Februar 2010

03.01.2010 - Detroit Lions - Chicago Bears

Am letzten Spieltag der NFL Saison haben wir es auch noch zu den Detroit Lions geschafft. Das Motto lautete "watch the Lions loose", da die Lions dafür bekannt sind, eigentlich immer zu verlieren. Nachdem sie letzte Saison alle 13 Spiele verloren hatten (und damit immerhin einen neuen Rekord aufgestellt hatten), haben sie diese Saison immerhin 2 Spiele für sich entscheiden können. Wir wurden bei unserem Spiel gegen die Chicago Bears aber nicht enttäuscht und das Spiel ging standesgemäß mit 23:37 verloren. Aber es war zwischenzeitlich sogar unglaublich spannend und man konnte fast meinen, dass sie eine Chance hätten zu gewinnen...

Dienstag, 2. Februar 2010

19.12.2009-02.01.2010 - East Coast

Über Weihnachten machten wir eine 2-wöchige Tour an die US Ostküste und zurück ging's über Kanada. Gleich am ersten Tag auf der Fahrt nach Washington D.C. hatten wir mit widrigen Umständen zu kämpfen. Starker Schneefall verwandelte die Autobahnen in Skipisten. Viele Autos lagen im Graben und der Verkehr ging natürlich nur entsprechend langsam voran. Trotz allem sind wir noch am gleichen Abend angekommen.


Am nächsten Tag war herrliches, sonniges Wetter und die Amis buddelten ihre Autos aus... Ca. 40cm Neuschnee soll es gegeben haben, was für die Gegend auch eher ungewöhnlich ist. Da alle mit buddeln und Straßen freimachen beschäftigt waren, hatten leider alle Museen geschlossen. Besonders ärgerlich, weil die normalerweise kostenlos sind. Aber da das Wetter so schön war, entschlossen wir uns an diesem Tag einfach andere Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Wie z.B. das Washington Monument, ...


... das Lincoln Memorial (in das man wegen Schnee und Eis aber leider nicht reindurfte), ...


... das Weiße Haus (von außen) ...


... und das Capitol, durch das wir am nächsten Tag auch eine sehr interessant Führung gemacht haben. Auch die anderen Museen hatten am nächsten Tag größtenteils wieder auf und wir klapperten einige ab, sahen die Originale der Unabhängigkeitserklärung und der Verfassung, und unendliche viele Flugzeuge.


Am 22.12. ging's morgens zunächst nach Virginia und West Virginia zum Shenandoah River und den Blue Ridge Mountains (in unserem Fall waren sie eher weiß). Leider war der Skyline Drive wegen Schnee gesperrt.


Abends ging's dann weiter nach Philadelphia, das wir am nächsten Tag besichtigten. Auch hier gab's wieder viel Geschichtliches. Diesmal zwar nur Kopien der Unabhängigkeitserklärung und Verfassung, dafür eine Führung durch die Independence Hall, in der eben jene Dokumente ausgearbeitet und unterschrieben wurden. Außerdem gabs noch die Freiheitsglocke zu besichtigen.



Zum Mittag gab's ein leckeres Cheesesteak bei Geno's, einer der beiden berühmten Cheesesteak-Buden, die direkt gegebenüber voneinander liegen.


Die Weihnachtstage verbrachten wir in New York. Am 24.12. stand die Fahrt mit der Fähre nach Staten Island auf dem Programm. Da die Fähre kostenlos ist und relativ nah an der Freiheitsstatue vorbeifährt, ist sie bei Touristen sehr beliebt. Auch hat man natürlich einen guten Blick auf die Skyline, die ohne die WTC natürlich etwas magerer aussieht. (Das auf diesem Bild ist allerdings nicht die Skyline von Manhattan, dafür sieht man die Freiheitsstatue).


Am Times Square war immer ein riesiges Gewusel und insbesondere nachts kamen die ganzen Leutreklamen natürlich gut zur Geltung.


Heilig Abend verbrachten wir dann in der ... KNEIPE. Naja, immerhin hatten wir noch zwei Pärchen, die wir aus Michigan kennen, mit dabei. Irgendjemand hatte die Idee sich anschließend noch einen ca. 3-stündigen Gottesdienst anzutun...


Den Blick vom Rockefeller Center durften wir natürlich auch nicht verpassen, auch wenn wirs leider nicht zum Sonnenuntergang geschafft haben. Der Central Park im Norden, ....


... und das Empire State Building mit dem Rest von Manhattan im Süden.


Am 27.12. ging die Reise dann weiter nach Boston. Boston hat uns sehr gut gefallen, es hat einen etwas europäischeren Touch und hier gings auch wieder geschichtlich zu. Wir haben eine interessante Führung auf dem Freedom Trail mitgemacht.


Einen kurzen Abstecher nach Harvard haben wir dann auch noch gemacht, aber wegen eisiger Kälte haben wirs nicht sehr lange draußen ausgehalten.


Stattdessen ließen wir die Ostküste hinter und und fuhren in die Nähe von Ottawa nach Kanada, wo wir Verwandte vom Per besuchten. Am 30.12. schauten wir uns dann Ottawa an, das wir auf unserer Tour im August ja leider nur bei Nacht gesehen hatten. Hier eines der Parlament-Gebäude.


Ottawa ist eine sehr schöne Stadt, auch wenn wir uns auch hier einen bitterkalten Tag ausgesucht hatten. Leider war es noch nicht lange genug bitterkalt, denn dann wird der Kanal zum Schlittschuhlaufen freigegeben und es gibt viele Buden drauf und es ist viel los.


Pers Großcousin Douglas wohnt direkt in Ottawa und wir trafen uns abends mit ihm zum Sushi Essen. Für uns beide war es das erste Mal Sushi und es hat uns sehr gut geschmeckt (auch nicht zu fischig).


Am 31.12. ging's dann weiter nach Toronto, wo wir mit einigen Freunden aus Michigan auf einer Silvesterparty waren. Die Party ansich war nicht so der Knaller (im wahrsten Sinne des Wortes, Feuerwerk war nämlich - wie zu erwarten -nicht). Der DJ war ne Katastophe, aber da wir in ner großen Gruppe dort waren, wars trotzdem sehr lustig. Ach ja, vorher gabs noch leckeres Buffet :-)


An Neujahr haben wir uns mit Pers Arbeitskollegen Maciej und seiner Freundin Laura getroffen. Sie kommen aus Toronto, wohnen momentan aber in Deutschland und waren über die Feiertage nach Hause gekommen. Nach kanadischen Pancakes zum (sehr) späten Frühstück, sind wir gegen Abend japanisch essen gegangen. Diesmal nahmen wir nicht Sushi, sondern ließen uns unser Essen direkt am Tisch zubereiten, mit allerlei Spektakel. Abends sind wir dann noch in den Kinofilm "Sherlock Holmes" gegangen.


Die beiden haben uns eine Outlet Mall bei den Niagara Fällen (auf der US Seite) empfohlen und so machten wir am 2.1. auf der Rückfahrt noch einen "kurzen" Abstecher dorthin. Wo wir schonmal dort waren gings dann abends auch noch nach Buffalo zum Buffalo Wings essen.


Und dann war der Urlaub auch schon wieder vorbei :-(