Dort fanden wir einen Zeltplatz, auf dem man Tipis mieten kann. Da wir nicht die einzigen waren, die das lange Wochenende nutzen wollten, war leider keins mehr frei. Aber wir konnten unser Zelt auf einer kleinen Wiese vor der Hütte des Rangers aufbauen. Die Nähe zu der Hütte stellte sich in der zweiten Nacht als sehr günstig heraus: Mitten in der Nacht wachten wir von einem lauten Knall auf. Wie wir am nächsten Morgen erfuhren, hatten sich ein Bär mit zwei Jungen bis auf wenige Meter unserem Zelt genähert. Der Ranger hatte sie gehört und mit einer Schreckschusspistole in die Flucht getrieben!
Nach der Ankunft hatten wir Lust auf Eis. Wir dachten, wir gönnen uns gleich jeweils eine Doppelportion, was sich als etwa 5 Kugeln pro Person herausstellte... Sehr lecker, aber danach war uns etwas schlecht...
Am Sonntag gings dann an die Georgian Bay zum Wandern und schwimmen.
Das Wasser war sehr klar, aber auch ziemlich kalt.
Die Landschaft ist dort wunderschön und aufregend. Hier waren wir an einer größeren Höhle, aus der man unter der Felswand nach draußen tauchen kann (mit Tauchausrüstung).
Zum Picknicken haben wir uns ein schönes Plätzchen am Abgrund ausgesucht...
... wobei wir da noch nicht ahnten, dass es sich hierbei um einen Felsvorsprung handelte.
Durch einen engen Durchgang im Boden konnte man unter die überhängenden Felsen gelangen.

Zum Abschluss waren wir am Montag (Labor Day) noch auf Flowerpot Island, die ihren Namen von den Blumentopf-ähnlichen Felsskulpturen hat. Diese sind über die Jahrtausende entstanden, als der Wasserspiegel der Seen noch höher war.
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