Dienstag, 29. September 2009

Unser erstes Auto!

Endlich geschafft. Nach einigem bürokratischem Hin- und Her haben wir am 09.09.2009 unseren Zweitwagen gekauft (unser erstes eigenes Auto): Ein Dodge Intrepid, Baujahr 2000.

Leider währte die Freude nicht mal 24 Stunden. Gleich am ersten Tag ist Katja liegen geblieben (nein, es war nicht ihre Schuld). Nach einigen Reparaturen scheint er jetzt aber wieder zu laufen und wir hoffen, dass er noch 4 Monate durchhält!

24.09.2009 - Katjas Geburtstag

Ihren 25. Geburtstag feierte Katja in den USA. Sie bekam auch ein sehr sinnvolles Geschenk von Pers Eltern, die gerade für ein paar Tage zu Besuch waren: Eine Brotbackmaschine! Endlich hat die Brotsucherei ein Ende!!!

Wie Ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt, haben wir uns schon gut eingelebt und bereits ein paar Leute kennengelernt (nicht nur Deutsche), die wir am Freitag Abend zu uns eingeladen haben. Hier könnt Ihr auch ein paar Eindrücke von unserem Wohnzimmer bekommen.

Es war ein sehr schöner Abend mit einer guten Atmosphäre.

19.09.2009 - Ann Arbor

Am 19.09. war in Ann Arbor Derbyzeit im Football: Michigan University gegen Eastern Michigan hieß es im Michigan Stadium. Das Michigan Stadium ist laut Wikipedia das viertgrößte Stadion der Welt mit einer Kapazität von 106.201 Zuschauern. Laut Stadiondurchsage waren an diesem herrlichen Samstagmittag sogar fast 108.000 Zuschauer im Stadion, allerdings zum über 200. Mal in Folge über 100.000.

Zwei davon kennt Ihr auch:

Bei einem Fußballderby in Deutschland gehts dann schon etwas mehr ab (also zumindest außerhalb des Platzes), jedenfalls konnten wir einen nie gefährdeten 45:17 Sieg einfahren!


Mittwoch, 16. September 2009

11.09.-13.09.2009 - Mackinac Island

Letztes Wochenende haben wir das gute Wetter ausgenutzt und sind nach Nord-Michigan gefahren und haben dort in Indian River gezeltet. Am Samstag sind wir auf Mackinac Island gefahren, eine Insel, die u.a. dafür bekannt ist, das auf Ihr alle Kraftfahrzeuge verboten sind. Fortbewegungsmittel sind also z.B. Kutschen oder Fahrräder.


Auf dem dortigen Fort bekamen wir eine kleine Kanonenpräsentation zu sehen. Aufgrund der Touristenboote allerdings ohne Kugel.


Nach einem interessanten geschichtlichen Ausflug zum Krieg von 1812, der auf Mackinac Island begann, bekamen wir auch noch die Musketen vorgeführt.

Anschließend machten wir uns zu einer einstündigen Radtour um die Insel auf.

Wobei wir u.a. dieses Felsentor bewundern konnten. Hierauf kann man auch sehen, wie schön blau und klar das Wasser im Lake Huron ist.

Hier ist der Arch Rock nochmal von der anderen Seite:


Am Sonntag gings dann auf den Sturgeon River zum Kanufahren.


Der Fluss ist ziemlich verwildert, an den Rändern liegen viele Baumstämme und es galt scharfe Kurven bei starker Strömung zu meistern...


... was nicht immer gelang. Das ein oder andere mal haben wir uns in einem über den Fluss hängenden Baum oder im Gestrüpp am Ufer verfangen.

Dienstag, 15. September 2009

05.09.-07.09.2009 - Georgian Bay

Wir haben das verlängerte Labor Day (07.09.) Wochenende genutzt um nochmal einen Trip nach Kanada zu machen. Diesmal gings in die Nähe von Tobermory auf der Bruce Peninsula an die Georgian Bay. Die Georgian Bay ist Teil des Lake Huron, und obwohl es eine Bucht ist, ist sie doch etwa 200km lang und 50 km breit.

Dort fanden wir einen Zeltplatz, auf dem man Tipis mieten kann. Da wir nicht die einzigen waren, die das lange Wochenende nutzen wollten, war leider keins mehr frei. Aber wir konnten unser Zelt auf einer kleinen Wiese vor der Hütte des Rangers aufbauen. Die Nähe zu der Hütte stellte sich in der zweiten Nacht als sehr günstig heraus: Mitten in der Nacht wachten wir von einem lauten Knall auf. Wie wir am nächsten Morgen erfuhren, hatten sich ein Bär mit zwei Jungen bis auf wenige Meter unserem Zelt genähert. Der Ranger hatte sie gehört und mit einer Schreckschusspistole in die Flucht getrieben!



Nach der Ankunft hatten wir Lust auf Eis. Wir dachten, wir gönnen uns gleich jeweils eine Doppelportion, was sich als etwa 5 Kugeln pro Person herausstellte... Sehr lecker, aber danach war uns etwas schlecht...


Am Sonntag gings dann an die Georgian Bay zum Wandern und schwimmen.


Das Wasser war sehr klar, aber auch ziemlich kalt.


Die Landschaft ist dort wunderschön und aufregend. Hier waren wir an einer größeren Höhle, aus der man unter der Felswand nach draußen tauchen kann (mit Tauchausrüstung).


Zum Picknicken haben wir uns ein schönes Plätzchen am Abgrund ausgesucht...


... wobei wir da noch nicht ahnten, dass es sich hierbei um einen Felsvorsprung handelte.


Durch einen engen Durchgang im Boden konnte man unter die überhängenden Felsen gelangen.


Zum Abschluss waren wir am Montag (Labor Day) noch auf Flowerpot Island, die ihren Namen von den Blumentopf-ähnlichen Felsskulpturen hat. Diese sind über die Jahrtausende entstanden, als der Wasserspiegel der Seen noch höher war.