Montag, 17. Mai 2010

17.04.-18.04.2010 - Coorg

Unser letzter Wochenendtrip in Indien ging in die Region Coorg. Von Freitag auf Samstag legten wir die ca. 300 km in nur ca. 6 Stunden mit dem Bus zurück und kamen am sehr frühen morgen dort an. Nachdem wir noch ein paar wenige Stündchen im Guesthouse geschlafen hatten, mussten wir uns aber schon wieder rausquälen um unsere Wanderung zu planen. Hierfür braucht man dort nämlich einen Führer, weil man sich sonst verläuft. Das hat soweit auch alles gut geklappt und wir haben eine schöne Wanderung gehabt.



Ein kleines Picknick im Urwald mit unserem Guide war natürlich auch inklusive.


Coorg ist bekannt für seinen Kaffee. So sahen wir auf der Wanderung auch etliche Kaffeeplantagen.


Am nächsten Morgen wollten wir diesen außergewöhnlichen Kaffee dann natürlich auch mal probieren. Leider waren wir wohl noch nicht so ganz wach, als wir einen "black coffee" bestellten. Klar, dass die guten Inder da wieder ein halbes Kilo Zucker reinschütten mussten. Aber immerhin war er ohne Milch! Den ausgezeichneten Kaffeegeschmack konnten wir also nicht mal erahnen... aber der Zucker war vorzüglich ;-)



Katja bei ihrer Lieblingsbeschäftigung in Indien. Erst Kokoswasser trinken, dann Kokosnuss essen.


Am Sonntag auf der Rückfahrt machten wir noch ein paar Stops. Den ersten am Dubare Forest Reserve, wo ehemalige Arbeitselefanten gepflegt werden.


Morgens kann man beim Waschen im Fluss mithelfen. (Per mit rotem T-shirt in der Mitte)


Manchmal sorgen die Elefanten auch für eine kleine Abkühlung...


Danach kann man bei der Fütterung zuschauen...


... und dann natürlich auch noch ne Runde reiten.


Katja beim Überqueren des angrenzenden Flusses.


Der nächste Stop war in einem Bambuswald, der sich gut zum Spazieren gehen eignete. Elefanten reiten konnte man hier allerdings auch.


Letzter Stop in der Region war der Goldene Tempel in der Nähe von Kushalnagar.


Buddha umringt von zwei anderen goldenen buddhistischen Gottheiten (oder so).


Vor der Rückfahrt nach Bangalore kaufte Katja am Bahnhofsstand noch ein paar Knabbersachen und Wasser ein.

Donnerstag, 13. Mai 2010

09.04.-11.04.2010 - Varanasi

Per hatte sich im April nochmal einen Freitag freigenommen, damit es sich lohnte, nach Varanasi zu fliegen. Varanasi ist eine der heiligsten Städte Indiens und zugleich die vielleicht bunteste und verrückteste.

Kinder beim Schwimmunterricht im Ganges (zur Info, laut Lonely Planet ist die Bakteriendichte im Ganges 3.000 mal höher, als es für westlichen Standard zum Baden zulässig wäre).


Ein Bügelstand in einer kleinen Gasse.


Ganga Aarti am Dashashwamedh Ghat:


Morgentliche Bootsfahrt auf dem Ganges zum Sonnenaufgang. Im Hintergrund sieht man ein Feuer an einem Verbrennungsghat. Per erlebte diese Bootsfahrt "wie in Trance". Katja hatte ihm statt einer Durchfalltablette durch ein Missverständnis eine Schlaftablette eingeflößt. Schon auf dem Weg zum Ganges ist Per mehr geschwankt als gegangen.


Inder beim morgentlichen Bad im Ganges.


Eine typische, dreckige Seitengasse in Varanasi. Die Hauptgassen sehen ähnlich aus nur mit geöffneten Läden und mit Menschenmassen (natürlich auch Kühe und Motorräder) die sich durchquetschen...


Frühstück in der Brown Bread Bakery.


Nachdem wir in den 3 Tagen so oft wegen allem möglichen angequatscht wurden, haben wir uns als Gag (man könnte es auch Verzweiflung nennen) noch dieses T-shirt gekauft:

19.03.-21.03.2010 - Hampi

Nach dem Wochenende mit den Freunden in Kerala waren wir am kommenden Wochenende wieder mit Pers Eltern unterwegs. Das Ziel war diesmal Hampi, ca. 9 Zugstunden nördlich von Bangalore.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit dort ist der Tempelwagen:


Hampi liegt in einer herrlichen Landschaft mit einem kleinen Flüsschen. Auf diesem ließen wir uns auch ein Stückchen in einer "Nussschale" langpaddeln (inklusive der Leihräder). Bei der Hitze (um die 40°C) keine schlechte Idee.


Affen beim Brotessen.


Blick über die Landschaft und den Fluss. Leider sieht das auf den Bildern diesiger aus, als es in Wirklichkeit war.


Am Sonntagmorgen gingen wir in Hampi an den Fluss, um von dort auf die andere Seite zu fahren. Dort waren gerade viele Frauen am Waschen und die Männer am schwimmen / planschen.


Für den Aufstieg zum Hanuman-Tempel haben wir wieder mal genau die Mittagshitze abgepasst. Auch schön, dass man vorm Tempel wie gewöhnlich die Schuhe ausziehen musste. Bis zum nächsten Schatten ist man demzufolge über die heißen Betonplatten geflitzt.


Zurück in Hampi ließ sich Per mal wieder die Mähne schneiden. Der Friseur-Salon war allerdings nicht größer als das was man auf dem Bild sieht.


Dumme Kuh! Hatte beim Versuch Bananen zu essen ihr Horn im Geländer verhakt ;-)


Im Virupaksha-Tempel.