Montag, 24. August 2009

14.08.-23.08.2009 - Kanada-Tour

Erste Station: Toronto

Für die erste Nacht hatten wir ein Motel-Zimmer gebucht, das sich als totale Absteige entpuppte. Komischer Geruch, verschimmelte Wände, ... Und dazu noch teuer. Also haben wir uns kurzerhand dafür entschieden aus dem Urlaub eine Camping-Tour zu machen.
Praktischerweise gibt es in Kanada auf den Campingplätzen pro Platz einen Tisch mit integrierten Bänken und eine kleine Feuerstelle. So konnten wir uns auch mal ein Feuer machen und haben sogar mal gegrillt. Da wir nicht aufs Zelten eingestellt waren, war natürlich vieles sehr provisorisch. Aber es hat trotzdem alles gut geklappt.

Gleich am ersten Abend, an dem wir aus Toronto zurückkamen, hatten wir Besuch von zwei Waschbären, die sich an den Lebensmitteln in unserem Vorzelt bedient hatten. Von da ab ließen wir die Lebensmittel lieber im Auto... Dabei hatten wir noch Glück. Auf dem Campingplatz bei Québec City war eine ganze Waschbärfamilie in einem Zelt auf einem Nachbarplatz zugange.


In Toronto durfte natürlich ein Blick vom bis vor kurzem höchsten Gebäude der Welt, dem CN-Tower (553m), nicht fehlen.

Von Toronto Island aus genossen wir den Blick auf Downtown, nachdem wir mittags in einem der großen Seen, dem Lake Ontario, schwimmen waren. Die Insel ist sehr schön, viel grün mit einigen Sandstränden.


Auch der Blick bei Nacht durfte nicht fehlen, auch wenn er viele Leben gekostet hat (Katja zählte am nächsten Tag mindestens 23 Schnakenstiche).


Zweite Station: Québec City

Diese etwas kleinere Stadt hat uns sehr gut gefallen. Dort haben wir ein Schlosshotel besichtigt, sind die Stadtmauer und die Promenade des Gouverneurs entlanggelaufen und ...

... haben unsere ersten Burger seit unserer Ankunft in Amerika gegessen. Sehr lecker!!!


In der Nähe der Stadt haben wir den Wasserfall Montmorency besichtigt.

Was ist das???


Einen weiteren Wasserfall gabs im Canyon Ste-Anne Park zu bewundern.

Dritte Station: Montréal

Von dem Turm am Olympiastadion konnten wir einen Blick auf den Park, die Innenstadt und den Mont Royal werfen.

Das folgende Bild ist allerdings vom Mont Royal aus gemacht. Zugegeben, wir sind nach den Fußschmerzen der vergangenen Tagen und aus Zeitmangel mit dem Bus hochgefahren.

Im Biodôme gingen wir durch die 4 Ökosysteme Amerikas. Katja grinste mit den Fischen um die Wette.

Auch das Oratoire Saint-Joseph haben wir erklommen.

Vierte Station: Ottawa

Auf der Rückfahrt nach Troy haben wir am Samstag Abend noch einen zwei- bis dreistündigen Abstecher in die kanadische Hauptstadt Ottawa gemacht. Auch hier hätte man durchaus mehr Zeit verbringen können. Besonders interessant ist hier neben den schönen Parlamentsgebäuden, dass die Stadt komplett zweisprachig (englisch und französisch) ist, was man u.a. an den Straßenschildern sehen kann. Ottawa liegt nämlich direkt auf der Grenze von Ontario (einer englischsprachigen Provinz) und Québec (der französischsprachigen Provinz).


Aufgrund unseres kurzen Aufenthalts gibt es von den Parlamentsgebäuden leider nur Nachtbilder.

Die ersten 2 Wochen

Als erstes haben wir das schöne Wetter ausgenutzt um Sonne zu tanken. Katja konnte den Hotel-Pool auch unter der Woche ausnutzen, während Per in seinem Büro sitzen musste.


Am ersten Wochenende haben wir samstags bei Regen eine Shopping-Tour in einem Outlet-Center gemacht (Katja ist mehr als fündig geworden). Sonntags waren wir an einem See in einem Metropark und anschließend noch in Frankenmuth, das von München inspiriert ist. Überall bayrische Fahnen, bayrisches Essen (naja, die Bayern können es besser...) Biertischgarnituren und sogar eine Bühne mit einer kleinen Blaskapelle.


Ganz in der Nähe haben wir noch einen schönen Minigolfplatz gefunden (es ging unentschieden aus).


Das Highlight der Woche:
In der Nähe von unserer Wohnung haben wir einen Aldi gefunden. Dort gibt es zwar andere Produkte als in Deutschland, aber es ist billiger als andere Supermärkte, und auch die Tütenverschwendung hält sich hier in Grenzen. Jetzt sind wir noch auf der Suche nach richtigem Brot. Das labberige Irgendwas (sieht so aus wie Toastbrot) hält man auf die Dauer nicht aus. Aber auch dafür haben wir jetzt einen heißen Tipp.

Sonntag, 2. August 2009

31.07.2009 - Ankunft in Troy, MI

Wer hätte ein paar Stunden vor unserem Abflug gedacht, dass wir das Packen noch rechtzeitig hinbekommen... ?!?

Im Flugzeug war der Stress der letzten Tage und Wochen dann (fast) vergessen.


Der Komfort ließ nicht zu wünschen übrig!!!


Wer uns mit unserer Gepäckmenge bei der Ankunft in Detroit gesehen hat, hätte fast glauben können, dass wir für ein Jahr unterwegs sein werden...


Der Mietwagen war dann auch bald organisert, ein Hyundai Sonata


Auch Katja hat bereits ihre ersten Fahrten mit Automatik super gemeistert!


Unsere Wohnung für zunächst einen Monat:




18.07.2009 - Abschiedszelten in Marbach

Vom 17.-19.07. waren wir mit vielen von Euch in Marbach Zelten. Um auf unserer Reise in die verschiedenen Länder einreisen zu dürfen, mussten wir natürlich jeweils das entsprechende Visum beantragen. Hierfür galt es landesspezifische Aufgaben zu bewältigen.

Indien-Visum:


USA-Visum:

Japan-Visum:

Das Sumo-Ringen artete danach noch etwas aus...


...vielleicht wollten noch andere ein Visum bekommen???


Auch zunächst völlig unbeteiligte bewarben sich anschließend für ein Visum ;-)




Vorbereitung für das Mexiko-Visum:


Böse Zungen behaupten: "Esel trifft Esel"


Mexiko-Visum:

Alle Aufgaben wurden gemeistert, also stand der Reise nichts mehr im Wege. Das musste am Abend natürlich noch ausgiebig gefeiert werden. Es hat uns sehr gefreut, dass so viele von Euch zum Mitfeiern gekommen sind und wir einen sehr schönen Abend hatten!!!