Für die erste Nacht hatten wir ein Motel-Zimmer gebucht, das sich als totale Absteige entpuppte. Komischer Geruch, verschimmelte Wände, ... Und dazu noch teuer. Also haben wir uns kurzerhand dafür entschieden aus dem Urlaub eine Camping-Tour zu machen.
Praktischerweise gibt es in Kanada auf den Campingplätzen pro Platz einen Tisch mit integrierten Bänken und eine kleine Feuerstelle. So konnten wir uns auch mal ein Feuer machen und haben sogar mal gegrillt. Da wir nicht aufs Zelten eingestellt waren, war natürlich vieles sehr provisorisch. Aber es hat trotzdem alles gut geklappt.
Gleich am ersten Abend, an dem wir aus Toronto zurückkamen, hatten wir Besuch von zwei Waschbären, die sich an den Lebensmitteln in unserem Vorzelt bedient hatten. Von da ab ließen wir die Lebensmittel lieber im Auto... Dabei hatten wir noch Glück. Auf dem Campingplatz bei Québec City war eine ganze Waschbärfamilie in einem Zelt auf einem Nachbarplatz zugange.In Toronto durfte natürlich ein Blick vom bis vor kurzem höchsten Gebäude der Welt, dem CN-Tower (553m), nicht fehlen.
Von Toronto Island aus genossen wir den Blick auf Downtown, nachdem wir mittags in einem der großen Seen, dem Lake Ontario, schwimmen waren. Die Insel ist sehr schön, viel grün mit einigen Sandstränden.Auch der Blick bei Nacht durfte nicht fehlen, auch wenn er viele Leben gekostet hat (Katja zählte am nächsten Tag mindestens 23 Schnakenstiche).
Zweite Station: Québec City
Diese etwas kleinere Stadt hat uns sehr gut gefallen. Dort haben wir ein Schlosshotel besichtigt, sind die Stadtmauer und die Promenade des Gouverneurs entlanggelaufen und ...

In der Nähe der Stadt haben wir den Wasserfall Montmorency besichtigt.
Was ist das???Einen weiteren Wasserfall gabs im Canyon Ste-Anne Park zu bewundern.
Dritte Station: MontréalVon dem Turm am Olympiastadion konnten wir einen Blick auf den Park, die Innenstadt und den Mont Royal werfen.
Auch das Oratoire Saint-Joseph haben wir erklommen.Auf der Rückfahrt nach Troy haben wir am Samstag Abend noch einen zwei- bis dreistündigen Abstecher in die kanadische Hauptstadt Ottawa gemacht. Auch hier hätte man durchaus mehr Zeit verbringen können. Besonders interessant ist hier neben den schönen Parlamentsgebäuden, dass die Stadt komplett zweisprachig (englisch und französisch) ist, was man u.a. an den Straßenschildern sehen kann. Ottawa liegt nämlich direkt auf der Grenze von Ontario (einer englischsprachigen Provinz) und Québec (der französischsprachigen Provinz).
Aufgrund unseres kurzen Aufenthalts gibt es von den Parlamentsgebäuden leider nur Nachtbilder.
